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Willkommen bei zait!
Vor mehr als zehn Jahren begannen wir, die Seh-, Kauf- und Denkgewohnheiten im Umgang mit Lebensmitteln und im Handel zu hinterfragen. Damals besagte eine Mitteilung der Europäischen Union, das alte Kulturgut Olivenöl sei das in Europa am meisten verfälschte oder falsch deklarierte Lebensmittel. So fanden wir im Öl ein Produkt, an dem es lohnte zu zeigen, wie Handel im Interesse aller daran Beteiligten anders gedacht und organisiert werden kann. Hohe Qualität, angemessene Preise und eine umfangreiche Transparenz sind bis heute die Kernpunkte unserer Idee.
Die Maxime unserer Arbeit formulierte der englische Sozialreformer John Ruskin bereits am Ende des 19. Jahrhunderts: Nur ein Produkt, das die Welt erhält, erweitert und schöner macht, war für ihn letztendlich ein gutes Produkt.
Damit steht der Name
zait für eine Ökonomie, die den Menschen dient und über das Geschäftliche hinaus verbindet. Mit unserer Arbeit möchten wir uns aktiv am gesellschaftlichen Diskurs über ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Fragen beteiligen.
Im Frühjahr und Herbst geben wir das Journal zaitgeschehen heraus, in dem wir über Olivenöl, unsere Veranstaltungen, Projekte und Aktivitäten berichten. Die aktuellen Ausgaben des zaitgeschehens sind auch online lesbar, ausgesuchte Texte früherer Ausgaben finden sich in unserem Archiv.
Aktuelle Informationen zu dem was wir tun, gibt es hier im Internet und auf unserer
facebook-Seite.
Wir laden herzlich ein, uns und unsere Produkte kennenzulernen, sich mit uns zu vernetzen und die Idee weiterzutragen.
Tina Ottmann & Thomas Fuhlrott
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Über uns
Der Name zait stammt aus den semitischen Sprachen und ist die älteste überlieferte Bezeichnung für Olivenbaum. Hinter Aleph, dem Rind, Beta, dem Haus und Gamal, dem Kamel, stand zai, die Olive.
Der Olivenbaum mit seinen aussergewöhnlichen Früchten und seiner tiefen kulturellen Verwurzelung gefiel uns als Symbol, als Brückenschlag zwischen Kontinuität und Entwicklung zwischen Gesundheit und Genuss und nicht zuletzt als Zeichen eines bewussten Umgangs mit unseren natürlichen Ressourcen.
Die Quantenphysik zeigt uns, dass von unendlich vielen vorhandenen Möglichkeiten sich die gewünschte erst durch das Auge des Betrachters manifestiert.
In diesem Sinne ist Olivenöl für uns mehr als ein Produkt in der Küche: Es ist Begegnung mit Menschen, Landschaften und Kulturen im Mittelmeerraum und gleichzeitig ein Stück gemeinsames Europa, in dem wir Herausforderungen zusammen angehen.
Wir erleben Gastfreundschaft, Vertrauen, Engagement, Respekt und Verständnis über Ländergrenzen hinweg; Erfahrungen, die wir durch unsere Arbeit mit anderen teilen möchten. Dabei geht es meist, aber nicht immer, um Olivenöl, und doch entstehen unsere kulturellen Aktivitäten, Ausstellungen, Kontakte und Synergien überwiegend aus der Arbeit mit dem Öl.
Spannend finden wir die emanzipatorischen Kräfte des Marktes. Indem wir als Kunden beim Kauf über die Qualität von Fleisch, Strom oder Olivenöl entscheiden, beeinflussen wir auch nachhaltig die Produktion. Eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit für uns Einzelne, Veränderungen herbeizuführen.